Mittwoch, 6. Februar 2013

Someone decide for me please

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Should I... should I write you something? I don't know. I got so much to tell you and yet so less. I don't know what I feel when I think about you but I'm curious if we would get along again. The time we spent together cannot be forgotten. I still have our photos, our memories. They're still a part of our hearts, aren't they?

The boy who'll call me his girlfriend one day can consider himself lucky

Es sucht jeder in der Liebe nur sich,
und es ist das höchste Glück, sich in ihr zu finden.
von Bettina von Arnim
 
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Gäbe es perfekte Menschen, wir würden jeden Einzelnen davon hassen.
 
Ich bin nicht perfekt. Im Gegenteil...
Ich bin nicht übermäßig intelligent - meine Noten waren immer durchschnittlich, mein Abi ist nicht großartig. Ich bin schusselig - verliere ständig Dinge, verplappere mich, lasse Dinge fallen. Ich bin vergesslich - an Dinge denke ich erst, wenn es schon fast zu spät ist, wichtige Tatsachen vergesse ich auch öfters. Ich bin nicht sportlich - es war einfach nie mein Ding, Ausdauer habe ich kaum, praktisch war ich immer schlecht. Ich bin faul - meine Motivation sieht sich oft die Radieschen von unten an, das Internet ist manchmal einfach interessanter, schlafen ist 'ne schöne Sache. Ich bin nicht sonderlich hübsch - zu viel Hüftspeck ziert mehr als nur meine Hüften, meine Beine haben eine Fehlstellung. Meine Persönlichkeitist manchmal einfach nur nervig - Geduld ist je nach Situation wenig bis gar nicht vorhanden, Aggressivität ist manchmal noch eine Untertreibung, in meinem Wortschatz tummeln sich Wörter, welche sich gern ihren Weg nach draußen bahnen.
Doch das heißt nicht, dass ich dumm, unnütz, hässlich oder ein Miststück bin.
Ich besitze eine große Allgemeinbildung, welche man nicht in der Schule lernt. Ich weiß Dinge, von denen viele noch nie gehört haben, welche man aber im Alltag gut gebrauchen kann. Ich besitze einen scharfen Verstand und Logik ist für mich kein Fremdwort, eher ein Freund, den ich sehr mag. Mein Denkvermögen scheint nach außen wirr, doch ist es ein geordnetes Chaos, in welchem ich mich gut zurechtfinde. Auch wenn andere mein Denken nicht gleich verstehen, so ist es doch meist schlüssig und richtig. Wichtige Dinge vergesse ich nie in meinem Leben. Ich erinnere mich an Kleinigkeiten, die viele nicht einmal mitbekommen oder längst vergessen haben. Schlüsselmomente bleiben ewig verankert, auch wenn sie nach Jahren manchmal aus meinem Unterbewusstsein auftauchen. Ich bin, wenn es darauf ankommt, die verlässlichste Person, die meine Freunde kennen. Ich versuche immer für sie da zu sein, ihnen zur Seite zu stehen und selbst ihnen zu helfen, wo es nur geht. Ich muntere sie in schweren Situationen auf, selbst wenn es mir in diesem Moment wie Dreck geht. Ich lache für sie nur um ihr Lachen zu sehen, denn dann geht es auch mir besser und alles Negative und Schlechte um mich herum ist in diesem Moment vergessen. Mit mir kann man Pferde stehlen, Spaß haben und über alles lachen, was das Schicksal einem so vor die Füße wirft. Ich bin glücklich solche Freunde zu haben, denn so fühle ich mich gut und gebe dies auch nach außen hin weiter. Meine Freunde geben mir Selbstbewusstsein und sie haben mir gezeigt, dass es nicht auf das Äußere ankommt, sondern auf das was tief in meinem Herzen steckt. Und mein Herz ist aus Gold und voller Liebe gegenüber denen, die mir wichtig sind. Und eines Tages wird ein ganz besonderer Mensch einen ganz besonderen Teil meiner Liebe zu spüren bekommen und ich hoffe er wird sich geborgen fühlen, so wie ich versuche meinen Freunden Geborgenheit zu spenden, wenn sie diese brauchen.
Ich bin nicht perfekt. Ich will es auch nicht sein. Denn so wie ich bin, bin ich genau richtig und ich mag mich dafür. Und mein Gesicht ist auch nicht übel - hihi.
 
Was ist Jugend? Ein Traum.
Was ist Liebe? Der Inhalt des Traumes
von Sören Kierkegaard

Donnerstag, 3. Januar 2013

A touch, a hug, a kiss - that's all I want

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I just want to know how this feels...

Don't ever go away again

Ein Freund: meine anderes Ich
von Zenon von Kition
 

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Freunde sind dein größter Schatz; schütze sie, wie dein eigenes Leben.
 
Ich habe erfahren, was es heißt, einen wichtigen Freund zu verlieren. Monate lang war ich ohne ihn und habe viel nachgedacht. Doch ich habe ihn wiedergefunden und will nun meine alten Fehler nie wiederholen.
Ich werde ihm zur Seite stehen, bei allem was er tut und ihm helfen, wenn er mir braucht, doch ich werde ihm nichts einreden, nicht wie früher. Das war falsch und ich habe gesehen, zu was das führt. Das soll nie wieder passieren.
Nun, da wir uns wieder gefunden und genähert haben, fühlt sich unsere Freundschaft stärker an als je zuvor, wenn auch anders. Doch ich bin zufrieden - so wie es jetzt ist, ist es gut.
Und ich kann immer eines sagen: Am Ende gewinnt immer die Freundschaft und das Band, dass zwei Personen verbindet.
 
Eine Umarmung ist ein ideales Geschenk:
Die Größe paßt jedem, und niemand hat etwas dagegen,
wenn man es weitergibt.
von Hugo Ball

Sorry for the wait

Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, warum ich aufgehört habe zu bloggen, nicht wirklich. Im Mai, als mein letzter Eintrag kam, ist eigentlich nichts passiert, zumindest erinnere ich mich nicht daran. Ich weiß nur, das in diesem Zeitraum die Schule für mich endete, für immer... aber das hat mich eigentlich nie sehr belastet, im Gegenteil: ich bin seitdem frei!
Ich werde wieder versuchen regelmäßiger zu bloggen, kann aber nichts versprechen... und mein Kunstblog bleibt ersteinmal auf Eis gelegt, denn ich bin momentan einfach nicht kreativ. Seit Monaten schon...

Montag, 21. Mai 2012

I need strong arms comforting me

Die Sehnsucht nach wahrer Freundschaft und Liebe
ist das Vorrecht zarter und gebildeter Seelen.
von Wilhelm von Humboldt

Quelle

Die Sehnsucht nach Nähe und Liebe ist ein menschliches Grundbedürfnis.

So sehr wünsche ich mir ein paar starker Arme, die mich in den Arm nehmen, wenn ich traurig bin, mich schlecht fühle oder mich einfach nur nach der Nähe menschlicher Wärme sehne. Ich wünsche mir einen starken Oberkörper, an den ich meinen Kopf anlehnen kann und weiß, dass ich sicher bin. Ich sehne mich nach einer Persönlichkeit, die meiner nicht unähnlich ist, diese jedoch gleichzeitig ergänzt durch unbekannte Angewohnheiten und die meine akzeptiert, wie sie ist. Ich brauche ein paar Augen, in denen ich versinken kann und die mir alles erzählen ohne, dass auch nur ein Wort den dazugehörigen Mund verlässt.
Den passenden Partner zu finden ist eine der schwierigsten Dinge des Lebens. Tagtäglich laufen wir an uns unbekannten Personen vorbei und wissen nicht, ob darunter eventuell unser Seelenpartner ist. Die Suche ist lang und nervenaufreibend, doch man darf nicht aufgeben. Sich der falschen Person zu nähern, nur um der Suche ein Ende zu bereiten, ist falsch, da sich die Suche so nur länger hinauszögert. Geduld ist eine Tugend, die gelernt werden muss.
Ich werde weiter Ausschau halten und meine Suche fortsetzen, denn nur so gelange ich an mein Ziel. Und an diesem Ziel angekommen erwartet mich die Person, die mich so liebt, wie ich bin, mit allen Macken und Marotten.

Einander verbundene Seelen
sehnen sich nicht nur nach Umarmung,
sondern auch danach, so zu sein wie die andere.
von Thomas Browne

Samstag, 7. April 2012

Nearly like it used to be

Vieles kann der Mensch entbehren,
nur den Menschen nicht
von Ludwig Börne
Quelle
 Manchmal heilt Zeit doch Wunden, wenn auch nicht gleich alle.

Eine Person benötigt nicht viele Freunde, doch sie benötigt richtige. Eine dieser Personen zu verlieren ist immer hart, doch mit der Zeit findet man sich mit dieser, wenn auch grausamen, Tatsache ab, aber darüber hinwegkommen ist ein anderes Lebeskapitel. Dies kann Monate oder Jahre brauchen, oder nur wenige Wochen... oder man kommt nie darüner hinweg. Aber manchmal passieren unvorhergesehene Dinge und neue Hoffnung keimt auf die verlorene Person wieder in sein Leben zu lassen.

Ich kann schwer loslassen und negative Ereignisse zehren lang an meiner Kraft. Ich versuche es zu ignorieren, doch dabei verliere ich einen Teil meines Charakters, egal ob dieser negativ oder poistiv war. Ich hänge alten Dingen lange nach und hasse Veränderungen. Ich bin eine Person, die oftmals lieber die Zeit anhalten würde, als zu sehen, was die Zukunft bringt. Der Verlust meines besten Freundes vor über einem Jahr hat sehr an mir genagt und mich in dieser ganzen Zeit nervlich fertig gemacht, doch ich habe weitere tolle Freunde, die mir in dieser ganzen Zeit begestanden sind. Aber ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich habe ihn vergessen können, denn das habe ich nie. Ich hoffte immer ihn wieder bei mir haben zu können und Anfang des Jahres fing unser Verhältnis wieder an besser zu werden. Meine Hoffnungen wurden immer stärker und dann kam dieser Abend. Es sollte ein gemütlicher Abend mit einer Freundin werden, den ich beinahe abgesagt hätte, um einer anderen Freundin bei einem schwierigen Projekt zu helfen, doch dann erfuhr ich, dass er mitkommen würde. In diesem Moment überströmte mich eine Welle der Sehnsucht, die ich nicht verbergen konnte. Ich kann nur betonen wie toll meine Freunde sind, denn die eine war mir nicht böse, dass ich ein Versprechen brach, da sie verstand, wie viel es mir bedeutete ihn wieder zu sehen, und die andere hatte erst für dieses Treffen gesorgt, da sie am besten wusste, wie sehr ich gelitten hatte ohne ihn.
Es war ein schöner Abend, fast als wäre nie etwas zwischen uns gewesen. Wir lachten, machten blöde Witze, redeten über alles, wie früher. Meine Erinnerungen an diesen Abend werden noch lange währen, denn ich habe nicht vor ihn ein weiteres Mal gehen zu lassen, sondern die alte Freundschaft wieder zu finden und sie zu reanimieren.

Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei
als tausend Feinde zu unserem Unglück.
von Marie von Ebner-Eschenbach

Donnerstag, 15. März 2012

Lucid Dreaming

I have spread my dreams beneath your feet;
Tread softly because you tread on my dreams.
- William Butler Yeats 

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Source
A dream is a wish your heart makes. 

We are once in a blue moon fully aware of our dreams. We wake up and we know we had a dream, but we don't know what it was about - what a crazy story our brain tried to tell us. Those kind of dream bothers us, they annoy a lot but sometimes I'm happy they exist because some dreams I don't want to remember but I do.
In the morning I startle because I think it was real and in my dream it felt so good, I enjoyed it. The two of us did the stupiest and funniest things and we were happy but in real life we're not. It's not just like that and this kills me inside! Those dreams are ferocities, I'm too aware of them!
Since a few weeks everything gets better with everyday, palpably. Maybe this is the source of my lucid dreams which keep coming back every night bothering my composure... I know I've never been over this fucking situation, I've never been over this fight, which lasted for nearly a year now but I handled it very well and got used to it. But now I know I want the old times coming back. And I want him back, the old him...

Friendship isn't a big thing - it's a million little things.
-Author Unknown

Sonntag, 4. März 2012

Tattle behind my back 'cause I do the same

Der Narr tut, was er nicht lassen kann,
der Weise lässt, was er nicht tun kann.
Chinesisches Sprichwort

Quelle
 
Lästert halt über mich hinter meinem Rücken, obwohl ihr mich gar nicht kennt und mir gerade erst über den Weg gelaufen seid, ihr wisst ja genau, was für ein Mensch ich bin. Auf den ersten Blick habt ihr erkannt, was ich denke, mache und wie ich lebe. Mein Aussehen hat euch gerreicht um euch eine richtige Meinung zu bilden...

Ich bin kein Model, mein Gesicht ist nicht das eines Promis und ich brezele mich nicht jeden Tag auf, besonders nicht wenn ich nur für eine halbe Stunde aus dem Haus gehe um mit meinen Hunden auf den Feldern, wo sonst keine Person vorzufinden ist, zu laufen. Meine Persönlichkeit ist tiefgründig, schwer zu verstehen und nur meine Freunde und Familie kennen mich gut.
Leute, lauft nicht an mir vorbei, mustert mich nicht von oben bis unten mit einem Sicherheitsabstand von 10 Metern, weil ihr Angst vor zwei Hunden habt, die sich eh einen Dreck für euch interessieren, da alles drum herum sehr viel wichtiger ist. Ich habe euch gehört, wie ihr nach wenigen Momenten angefangen habt zu lachen, das habt ihr davor nicht, und ich habe euch schon lange vorher gesehen, denn unauffällig seid ihr sicher nicht. Ich habe mich umgedreht und ihr habt mich beobachtet und gelacht. Aber wisst ihr was ich gemacht habt? Genau das gleiche, ich habe auch gelacht, bloß bin ich so talentiert, dies außer Sichtweite zu machen und dazu keine weiteren Personen zu benötigen. Ich kann meine Meinung selbst bilden und diese beruht dabei nicht auf dem Aussehen, im Gegensatz zu der Euren. Ich bilde meine Meinung aufgrund des Verhaltens und eures war einfach nur stupide. Ihr seht euch eine Person an und schon wurde diese in eine Schublade gesteckt. In eurer Gruppe fühlt ihr euch stark und lästert, zieht andere herunter und macht diese oft auch blöd an. Aber Leute, warum? Ich kann euch nicht verstehen! Ist euch langweilig? Habt ihr euch das irgendwo abgeguckt? Oder ist das momentan modern und ich habe diesen (extrem dummen und hirnverbrannten) Trend noch nicht mitbekommen?
Nein, ich sage nichts - würde ja nichts ändern - doch ich schreibe hier meine Meinung in der Hoffnung einige Personen zu erreichen, die der gleichen Meinung sind oder sich selbst eventuell in diesem Fehlverhalten erkennen und darüber nachdenken, denn zur Gesellschaftsfähigkeit trug Schulbladendenken noch nie bei.

Ein Kluger bemerkt alles.
Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
von Heinrich Heine

Donnerstag, 23. Februar 2012

You're not cool, you're pitiful

Wenn Torheit täte weh,
o welch erbärmlich Schrei´n würd’ in der ganzen Welt in allen Häusern sein!
von Friedrich von Logau
 
Quelle
 
Habe Mut, deinen Verstand zu benutzen - sapere aude!

Ich bin 19 Jahre alt, demnach noch eine Teenagerin bzw. eine Jugendliche, doch ich habe das Gefühl zwischen mir und den 'modernen Jugendlichen' liegen Welten, auch wenn es kaum zwei bis drei Jahre sind. 
Als uns langweilig war haben wir uns mit Freunden getroffen und sind ins Kino oder saßen Zuhause und haben geredet oder gezockt, und als wir langsam länger weg durften gingen wir in kleine Discos.
Und was macht die Jugend von heute, wenn sie in keine Disco darf oder keine offen ist? Sie ziehen mit ihren Freunden um die Häuser und randalieren, denn man weiß nichts mehr mit seiner Freizeit anzustellen. Mutwillig das Eigentum anderer zu zerstören gehört zu den neuen Trends der Jugendlichen, im Müll zu wühle ist cool und wenn man dann erwischt wird rennt man weg wie ein kleines ängstliches Kind, das zu seiner Mama will! 
Wir haben sowas vor wenigen Tagen erlebt, und die drei Jugendlichen auch verfolgt. Es war peinlich, wie sie vor uns und den Hunden davon gerannt sind. Erst die großen Macker spielen, Chaos auf dem Grundstück veranstalten, in den Müllcontainern wühlen, mit Dingen versuchen die Fenster einzuwerfen und sich dann verstecken, als wir sie entdeckt und verfolgt haben.
Nun der Aufruf an alle, die, salopp ausgedrückt, den gleichen Scheiß bauen:
 
Nein, ihr seid nicht cool! Ihr seid peinlich! Ihr seid kleine, dumme Arschlöcher, die nicht wissen, was sie sinnvolles in ihrer Freizeit machen können! Ihr habt nichts im Hirn und werdet wohl auch nie etwas im Leben erreichen! Ihr rennt um Mitternacht lieber auf fremden Grundstücken rum, wühlt euch wie Schweine im Dreck, werft mit Gegenständen und haut dann feige ab, weil ihr Angst vor den Konsequenzen habt! Wenn ihr nur wissen würdet, was ihr mit euren Aktionen bewirkt und was passieren kann! Ihr seid so erbärmlich und unnütz, solche Leute wie euch braucht die Gesellschaft nicht, die ist schon genug am Arsch! Tut uns allen einen Gefallen und fangt an eure eingestaubten Gehirne in den Größen von Erdnüssen zu benutzen und macht etwas sinnvolles im Leben!

Ja, ich bin sauer, denn ich kann solche Verhaltensweisen einfach nicht verstehen und meiner Meinung nach gehören solchen Leuten ordentlich die Leviten gelesen und eine Strafe auferlegt, denn wenn sie jedes Mal ungeschoren davon kommen, geht es immer so weiter und wird dabei immer schlimmer, bis es eskaliert...
 
Nur ein Taugenichts oder ein völlig Unfähiger kann behaupten, er habe keine Beschäftigung gefunden.
von Leo Tolstoi
 

Donnerstag, 16. Februar 2012

Beautiful Day

Schöne Tage,
nicht weinen, wenn sie vergangen,
sondern lachen, dass sie gewesen.
von Rabindranath Tagore
 
Quelle
 Erfreue dich auch an den kleinen Dingen des Lebens um es in vollen Zügen zu genießen.

Dieser Tag, er fing so banal an... nein. Eigentlich war es ein banaler Tag, es war nicht viel anders, nur eben ein weiterer Tag in meinem Leben, doch all die kleinen Dinge, die aufeinander folgten und mir ein Lächeln auf mein Gesicht zauberten verbanden sich am Ende zu einem homogenen Ganzen und bildeten einen wunderbaren und wunderschönen Lebensabschnitt. Ich denke kaum einer würde mich gerade verstehen, doch ich fange jedesmal auf's Neue an blöd zu grinsen und zu lachen, wenn ich nur an den schönsten Teil des Tages denke. Ich bin sicher, für viele sah ich aus, wie eine Verrückte, doch ich konnte nicht anders als mich so zu benehmen. Nun habe ich endlich die Bestätigung gefunden, dass ich es kann, dass ich nicht unfähig bin. Ich habe ihm gezeigt, was ich kann und er lobte mich. Stolz durchströmte mich, denn vorher war ich unsicher und naiv, glaubte, dass ich es nie können würde, doch ich habe mich angestrengt, es verstanden und ihm gezeigt, dass ich nicht dumm bin - ich habe es aber vor allem mir selbst gezeigt, dass ich mir nicht Unmengen an Arbeit aufhalsen muss, sondern, dass ich das Wichtigste nur richtig machen und lernen muss und dann kann ich es, dann klappt es.
Lauter kleine aneinandergereihnte Banalitäten machten diesen Tag zu einem der schönsten, die ich seit langem hatte, vielleicht sogar zu dem schönsten Tag seit fast einem Jahr. Ich musste nicht an meine innere Aufgewühltheit denken, an meine Situation oder an andere Personen, über die ich mir täglich den Kopf zerbreche.
Nein, 10 Punkte in Mathematik sind nicht überdurchschnittlich, entfallende Schulstunden normal, mit einer Freundin Portal 2 zu spielen nichts ungewöhnliches und einen Opel zu fahren gar alltäglich, doch mich machten diese Dinge heute sehr glücklich und mein Lachen war seit langem wieder ein ehrliches Lachen und meine Freunde nicht aufgesetzt, meine Mimik keine Maske...

Glück und Unglück nehmen den Menschen die Maske ab.
aus Indien

Samstag, 28. Januar 2012

Incapable to look at it without releasing tears

Es ist schwerer, eine Träne zu stillen,
als tausend zu vergiessen.
unbekannt
 
Quelle
 Tränen tragen nach außen, was man versucht zu verstecken.

Ich kann mir nicht helfen, doch ich weine immer noch, wenn ich alte Bilder und Videos finde, die mich an die Zeit von vor einem Jahr und darüber hinaus erinneren. Ich bin unfähig die Tränen zurückzuhalten, sie kommen einfach. Und plötzlich sind meine Augen rot und geschwollen, mein Gesicht heiß und feucht. Ich könnte dem Ganzen versuchen ein Ende zu bereiten, indem ich einfach alles lösche, doch das schaffe ich nicht. Es sind Erinnerungen, festgehalten als Dateien, und Erinnerungen kann man nicht einfach löschen. Alles wäre dann unwiderruflich weg und ich könnte nie wieder richtig in alten Zeiten schwelgen. Ich bin ein Mensch, der die Vergangenheit benötigt um weiter in die Zukunft gehen zu können. Ohne Erinnerungen und Dingen, an die ich mich klammern könnte, wäre ich nur eine leere Hülle, die unfähig ist zu leben. 
Auch wenn ich mir alles wieder und wieder ansehe und mir damit quasi selbst Schmerzen zufüge, so beruhigt es auch gleichzeitig mein inneres Bedürfnis die momentane Situation kurz zu vergessen und über Vergangenes zu lächeln. So bin ich nun mal, und so werde ich bleiben. Und vielleicht kommt einmal der Tag, an dem ich keine Träne mehr vergieße und nur noch ein kleines Lächeln meine Lippen zieren wird.

Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung.
Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.
von Voltaire

Donnerstag, 26. Januar 2012

And what's now?

Friede ernährt - Unfriede verzehrt.
alte Bauernweisheit
 
Quelle
  Things will never be the same again, so you mustn't think about it!
 
Es ist... merkwürdig. Plötzlich ist es, als ob kaum was gewesen wäre, nur durch die Zusammenarbeit, die wir leisten mussten. War es wirklich durch diese Arbeit? Oder sind aller Hass, alle Wut, alle Trauer und alle Gedanken daran wie in eine Ecke gekehrt? Nein, so einfach vergeht sowas nicht. Aber irgendwann ist man es Leid diese Gefühle aufrecht zu erhalten - es ist zu anstrengend und zerrt zu sehr an den Kräften und der eigenen Laune. Wir können reden, lachen, an die alten Zeiten denken... und wie geht es jetzt weiter? Ich weiß es nicht. Und was soll ich hoffen? Ich weiß, dass es nicht mehr wie früher werden kann, solch ein gedanke wäre absurd, aber ich darf ihn dennoch haben, das macht einfach meine Persönlichkeit aus - auf Dinge zu hoffen, die nie geschehen werden. Doch ich blicke weiter in die Zukunft und weiß, dass ich irgendwann über alles hinweg sein werde.
 
Durch Stolpern kommt man bisweilen weiter;
man muss nur nicht fallen und liegenbleiben.
von Johann Wolfgang von Goethe
 

Montag, 23. Januar 2012

News #4

Ich habe mich dazu entschieden einen Teil des Blogs in einen seperaten Blog zu verlegen. Ich hab damit bereits angefangen - Montagsmaler #1 ist erfolgreich im neuen Blog angekommen. Ich werde jetzt jeden passenden Werktag Montagsmaler und Photodonnerstag verschieben. In diesem neuen Blog wird alles Künstlerische und kreative sein, während hier meine richtigen Blogposts bleiben werden.
War eine persönliche Entscheidung und ich finde es viel besser so.




 

Freitag, 16. Dezember 2011

How does it go on now?

Auf dem Weg durchs Leben
kann man den Wind nicht immer im Rücken haben.
Sprichwort aus Irland
 
Source
 Wenn man wüsste, wie die Zukunft aussähe, würde man versuchen sie zu ändern.
 
Und wie geht es nun weiter? Was wird als nächstes passieren? Wird es gut enden; schlecht? Werde ich meinen Wunsch erfüllt bekommen oder muss ich ausharren und eine weitere Seifenblase platzen lassen? Ich will, dass sich das nun entgültig klärt! Kann ich umziehen, alleine leben und in meiner Traumstadt zur Uni gehen oder muss ich hier ausharren, bis mein Studium beendet ist? Immer kommt etwas dazwischen und nun ist es das Geld. Immer ist es das Geld. Geld, Geld, Geld... Warum sind wir Menschen nur so sehr davon abhängig? Um's liebe Geld, dreht sich die Welt? Wortwörtlich, so kommt's mir manchmal vor... 
Es soll sich endlich klären, wie meine Zukunft weiter geht. Ich will Gewissheit und mich darauf vorbereiten und mich vielleicht sogar freuen. Bleibt mein Leben wie es ist und ich bleibe hier, werde ich meinen einsamen Trott weiterhin ertragen müssen, bis ich einen festen Job habe, doch das dauert noch Jahre. Warten... immer soll ich warten. Ich werde immer zurückgestellt. Ich warte mein Leben lang, irgendwann reicht es doch einmal! Ich will Klarheit!

Glaube mir,
dass eine Stunde der Begeisterung mehr gibt als ein Jahr
gleichmäßig und einförmig dahinziehenden Lebens.
von Christian Morgenstern

Montag, 12. Dezember 2011

Why do you confuse me this much?!

Confusion is a word we have invented for an order which is not understood.
Henry Miller

Source

I'm getting confused easily but the worst is you didn't do it on purpose!

 
Warum hast du mich angesprochen heute? Warum? Es war nur eine einfach Frage, und ein bisschen mehr. Doch du hast mich mit meinem Spitznamen angesprochen, wie du es früher getan hast, wie es heute noch alle meine Freunde tun. Deine Stimme ist mir weiterhin so vertraut, doch verunsichert sie mich immer, wenn du mit mir redest, auch wenn das nicht viel ist und dann auch meist mit einem brummigen Unterton. Aber was war heute? Auf diese Weise hast du mich lange nicht mehr angesprochen. Es klang so normal und gut. Das hat mich verwirrt und mein Herz schlug schneller, aber nicht aus Freude oder Glück, nein, aus Aufregung, was geschehen würde. Die Freundschaft ist lange vorbei, doch das Ende zehrt nach wie vor an mir. Alles was ich tue, alles was ich sehe und alle Dinge um mich herum erinnern mich irgendwie an die Zeit als es zwischen uns noch gut war. Nicht mal in mein Auto kann ich sitzen ohne an die alten Zeiten zu denken. Verfi**t nochmal alles verbindet mein Gehirn irgendwie mit unserer Freundschaft! Doch zwischen uns kann es keine Freundschaft mehr geben, auch wenn ich es noch so sehr will, und ich bezweifle, dass du das willst. Wahrscheinlich warst du einfach nur gut drauf oder der Unfall heute einer gemeinsamen Freundin, die ich zu sich nach Hause gebracht habe, schwirrte dir noch durch den Hinterkopf. Verdammt, ich weiß es nicht und irgendwie will ich es auch nicht wissen, ich will nur, dass alles Alte aus meinen Kopf raus geht, ich endlich vergessen kann und du mir nicht mehr in meinem Kopf rumgeisterst! Denn wenn keine Versöhnung mehr möglich ist, will ich wenigstens endgültig loslassen können und nicht nur so tun, als hätte ich das bereits. Denn ich habe es noch nicht und ich könnte mich dafür schlagen. Ich quäle mich nur selbst damit, doch mein Geist macht einfach was er will und zerrt mich so in die Hölle. Stop the shit!

To live is to suffer, to survive is to find some meaning in the suffering.
Friedrich Nietzsche

Donnerstag, 3. November 2011

Time to say 'Goodbye'

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Dies eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein
war Teil von uns'rem Leben,
drum wird dies eine Blatt allein
uns immer wieder fehlen.
unbekannt
 
(Zensur um Aufenthaltsort nicht preiszugeben)
 Das Sterben beginnt mit der Geburt.
 
Ich kannte sie, wenn auch nicht gut, doch ich habe ihre Stärke immer bewundert. Nie habe ich verstanden, wie sie es geschafft hatte, trotz ihrer schweren Krankheit ein so fröhliches Leben zu führen. Sie musste schwere Zeiten durchleben, lebte ein Leben, dass sich viele gar nicht vorstellen können - oder wollen. Doch sie war stark und hielt bis zum letzten Atemzug durch, sie kämpfte bis zum Schluss. Und nun ist sie an einem besseren Ort, einem Ort ohne Leid und Qual, wo sie unbeschwert weiterleben kann.
Ich glaube nicht an Gott, aber an ein Leben nach dem Tod, an ein besseres Leben und an eine zweite Dimension, die zu viel ist, um sie mit unserem jämmerlichen Menschenverstand zu erkennen. Sie ist da, um uns herum, und mit dem Tod werden wir ein Teil von ihr werden, genau wie Michelle es wurde...
 
Ein Mensch ist nicht tot,
solange er in unserem Herzen weiterlebt
unbekannt
 

Dienstag, 25. Oktober 2011

Piercingecke #1


Jetzt wird es mal Zeit euch meine Schätzeleins vorzustellen :D

Zuerst mein linkes Ohr:


Es ist noch sehr langweilig, da ich 'nur' ein Lobe und ein Inner Conch habe. Ursprünglich hatte ich zwei Lobes, aber das obere war ziemlich deplatziert und nicht symmetrisch zu dem oberen, rechten Lobe (Ja, sowas stört mich ziemlich).
Das Lobe ist schon sehr alt, ca. 6 Jahre. Habe es damals aus Dummheit schießen lassen, genau wie das obere, welches im Januar 3 Jahre alt geworden wäre. Das Inner Conch habe ich mir zu meinem 18ten Geburtstag selbst geschenkt. Es ist mein drittliebstes Ohrpiercing.



Mein rechtes Ohr:

 Hier ist schon ein bisschen mehr Schmuck dran. Man sieht mein Helix, mein Rook, mein gedehntes Lobe, welches 3mm groß ist und ein normales Lobe.
Letzteres ist auch 6 Jahre alt und das gedehnte Lobe wird im Januar drei, jedoch ist es erst seit fast punktgenau einem Jahr fertig gedehnt. Angefangen habe ich im Juli 2010.
Das Helix war mein erstes Piercing und wurde am 17.4.2010 gestochen. Damals war ich noch 17, aber gelobt sei die elterliche Erlaubnis! Es war immer mein Lieblingspiercing und das, was ich seit ich 14 bin wollte. Das Rook ist erst 3 Wochen alt und wurde am 3.10.2011 in Edinburgh gestochen. Es ist also sowas wie ein Souvenier.


Meine Nase:

Mein einziges Piercingm, welches nicht am Ohr gestochen wurde, mein Septum! Lange zeit mochte ich dieses Piercing allgemein nicht, aber dann fand ich es richtig toll und wollte es auch. Ich hab es ewig vor mir hergeschoben, aber nach einem Streit musste ein Frustpiercing her und ich entschied mich für mein Septum. Ich bin also am 2.4.2011 allein ins Piercingstudio, was total neu für mich war, denn sonst war immer jemand zumindest im Warteraum. Aber überlebt hab ich es dennoch und verliebt war ich gleich!



Das sind noch lange nicht meine letzten Piercings, ich habe noch einige Pläne, die ich nach und nach verwirklichen will, unter anderem die Lippe, die möchte ich nämlich schon seit ich 15 Jahre alt bin gepierct haben. Aber da ich noch Zuhause wohne, schränke ich mich piercingtechnisch ein, da meine Eltern Piercings nicht mögen, was ich natürlich respektiere. Aber auch das liebe Geld spielt eine wichtige Rolle. Ich bin Schülerin und verdiene mir nur durch Nachhilfe ein bisschen extra, das reicht nicht um mich monatlich zupiercen zu lassen. Aber das nächste Piercing ist spätestens an meinem Geburstag im Dezember geplant.


All I wanna do is walk away

In jungen Jahren ist's die Wahl,
die manchmal wird zur ernsten Qual.
Doch wichtig ist, dass du zu stehst,
zum Weg, den du allein dir wählst
unbekannt
 
Photo (c) ~Akagrey247
  "Nur weg von hier, nur weg von hier. Immerfort weg von hier, nur so kann ich mein Ziel erreichen."
 
Ich will einfach weg, weg von hier. Weg von meinem Alltag, weg von meinen Freunden, weg von meiner Familie, weg von meinen Verwandten, weg von meinem Leben - um ein neues Leben zu beginnen. Ich will mein altes Leben hinter mir lassen und dafür ein Neues starten. Doch dabei will ich die Personen, die mir wichtig sind nicht vergessen, sondern sie in meinem Herzen behalten und den Kontakt auch nie verlieren, und sie auch oft sehen. Doch ich will ein anderer Mensch werden und meine Jugend darauf beruhen lassen, zu was sie sich in den letzten Jahren entwickelt hat: zu einem komplizierten Geflecht aus Wahrheit, Lüge, Freundschaft, Hass und Trauer. Ich will dieses Geflecht einfach wegwerfen und es nie mehr wieder sehen und eine neue, klare Struktur schaffen. Das hier in meiner Heimat zu erreich scheint mir unmöglich, da mich alles um mich herum an meine Vergangenheit und das Hier und Jetzt erinnert. Doch das will ich nicht! Weniger als ein Jahr muss ich es hoffentlich nur noch in diesem Wirrwarr aus Emotionen und Handlungen aushalten, bis es sich ändert, ich hoffe so darauf. Und vielleicht bringt diese Ferne ja auch wieder eine verlorene Nähe zurück, da man sich nicht mehr sieht und nur noch spricht. Entfernung kann einen auch verbinden und näher bringen. Doch dafür benötigt es auch Zeit.
Ein neues Leben zu beginnen ist mir gerade jetzt wichtiger als jemals zuvor und ich gehe zuversichtlich in die Zukunft, mit einem Lächeln, dass mich stark macht und mich die letzten Monate in meinem alten, noch jetzigen Leben, aushalten lässt. Und irgendwann werde ich als ein vollkommen anderer Mensch zurück in meine Heimat kommen, lächeln und die Gewissheit haben, dass ich damals das richtige getan habe.

Die meisten reisen nur, um wieder heimzukehren.
von Michel de Montaigne
 

Dienstag, 18. Oktober 2011

Special #2 - Schottland



Zwar bin ich schon seit 1 1/2 Wochen wieder im land, doch habe ich erst jetzt die Zeit gefunden die Bilder durchzusehen und zu bearbeiten. Aus fast 600 Bildern habe ich für euch ein paar wenige herausgepickt, um euch Impressionen von Schottland näher zu bringen. Kommentieren werde ich nichts, allein das Bild soll seine Geschichte erzählen.